Bau freistehnde Mauer

Erfahrungsbeicht freistehende Mauer

Erfahrungsbericht unserer Kundin in Stadthagen

Der Bau unserer Mauer

Nachdem wir vor ein paar Jahren bereits ein Hochbeet aus Sandstein gebaut hatten, waren wir nicht gerade begeistert von dem Gedanken, nun auch noch eine Gartenmauer aus diesem Material zu erstellen. Uns war noch gut in Erinnerung, wie schwierig es war, aus diesen unregelmäßig geformten Steinen eine stabile Wand zu legen, doch mit einer guten Neigung nach innen und genügend Erde als Abstützung hatte es dann doch geklappt und das Hochbeet sah und sieht einfach schön aus. Doch die Schwierigkeiten, die wir beim Bau hatten waren wie gesagt noch lange nicht in Vergessenheit geraten.

Also versuchten wir uns zunächst doch auf ein anderes Material zu einigen, gut geformte Granit-Steine kamen in die engere Auswahl, aber der Anblick einer solch geraden Mauer befriedigte uns nicht besonders. Was wir uns auch an Alternativen ausdachten, den gefälligsten Anblick bot doch noch immer der gute alte Sandstein. Beim ersten Beratungsgespräch versicherte uns Herr Adams, dass die Steine leicht zu verarbeiten seien, da die Quader recht regelmäßige Maße hätten. Irgendwie kam uns diese Aussage bekannt vor, wir hatten sie beim Kauf der Hochbeetsteine schon einmal gehört und erfahren, dass die Meinungen über „leichtes Verlegen“ doch sehr auseinander gehen können. Trotz aller Vorbehalte entschieden wir uns denn doch für Sandstein, denn der Charme dieser Mauer lässt sich durch kein anderes Material nachempfinden.

Nun ging es an die Vorarbeiten. Ein ebener Untergrund musste her. Dort, wo die Böschung zum Straßengraben keine ebene Fläche bot, haben wir eine Stufe ausgehoben. So ist zwar die Mauer an der Außenwand etwa 20 cm höher als auf der Innenseite, da aber kaum jemand jemals beide Seiten gleichzeitig sehen wird, spielte das für uns keine Rolle.

 

Das war bald geschafft und die Steine konnten kommen.

 

 

Tatsächlich hatte uns Herr Adams nicht zu viel versprochen. Die Steine waren zwar nicht so leicht zu verlegen wie die regelmäßig geformten Beton-Steine aber doch besser als das, was wir beim Bau des bereits erwähnten Hochbeets hatten. Der Bau der Mauer ging recht schnell voran, bereits nach drei Arbeitstagen (wir waren zu zweit) waren die ersten sechs Tonnen verarbeitet, unsere Geduld und Kraft allerdings auch schon recht geschrumpft. Doch schon bei der Arbeit wurden wir für den Anblick, den die halbfertige Mauer bot, gelobt.

 

Gerade die Unregelmäßigkeit des Materials macht den Charme der Mauer aus und die Pflanzen, die übriges unbedingt schon während des Baus

eingemauert“ werden sollten taten ihr Übriges. Ach ja, Pflanzen sind nichtnur für den Anblick wichtig, ihre Wurzeln verschließen größere Löcher undverhindern so das Herausspülen der Erde. Wenn sie sich erst einmalausgebreitet haben, geben sie der Wand zusätzliche Stabilität.Wackelsteine haben wir mit kleineren Steinen verkeilt. Ein Unterfüttern mitErde wäre nicht sinnvoll, da diese beim nächsten großen Regen vielleichtnicht gehalten hätte.

Die Mauerkrone haben wir nicht mit Steinen abgedeckt sondern gestaltet wie ein schmales Hochbeet. Hier sollen einmal bunte Pflanzen-Teppiche das Bild auflockern und kleinen Tieren einen eigenen Lebensraum bieten.

Viele der Pflanzen haben auch einen praktischen Sinn. So zählt zumBeispiel der Hauswurz, der sehr anspruchslos ist und auf so ziemlichjedem Untergrund gedeiht, zu den Heilkräutern. Auch Thymian zeigt sichim Sommer von einer sehr schönen Seite. Den Waldmeister auf derNordseite können wir für eine gesunde Bowle verwenden und so dienenviele der Pflanzen einem zusätzlichen Zweck.

 

 

 

Nach einer Urlaubswoche und drei weiteren Wochenenden war dann die Mauer endlich fertig. Inzwischen wurden wir schon von einigen Menschen auf die Mauer angesprochen und voller Stolz spitzen wir die Ohren wenn wieder jemand seinem Begleiter in die Rippen stupst und sagt: „Guck mal, die Mauer da.“

Hier also ein paar Fotos von der fertigen Grundstücksgrenze:

Video freistehende Trockenmauer hier